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Magdalena Kuszter wurde 1910 in Feked geboren. Die Schule besuchte sie in ihrem Heimatdorf, danach lernte sie in Sopron, schließlich studierte sie an der Universität von Szeged. Mit 23 Jahren trat sie in den Orden der Schwestern vom göttlichen Erlöser ein. Sie unterrichtete und bereitete als Novizenmeisterin die Kandidatinnen auf ihre Berufung im Orden des Klosters vor. Nach der Auflösung des Ordens (1950) wurde sie in Fót interniert und zog dann nach Budapest, wo sie begann, als Dreher zu arbeiten. In ihrer Freizeit beschäftigte sie sich mit den Angelegenheiten des Ordens. Sogar während der Zeit der Zerstreuung hielt sie ihre Kandidaten durch Korrespondenz und geheime Treffen im ganzen Land zusammen. Später arbeitete sie als Oberhaupt des Armenhauses der Kirche in Piliscsaba. Im 91. Jahr ihres Lebens, ein halbes Jahr nach der Wiederherstellung des Ordens, kehrte sie zu ihrem Schöpfer zurück. Sie wurde in Kiskassa beigesetzt.

Ihre Dissertation (Volkskundliche Beobachtungen in der Rhön-Siedlung Feked), die sie an der Universität Szeged verfasste, ist ein sehr wertvoller Schatz unseres Dorfes, gleichzeitig aber auch eine wichtige Dokumentation für die Deutschen in Ungarn. Die Arbeit liefert Daten aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.